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Unsere Themen im Aquaristik-Ratgeber

Platys

Der Platy: Faszinierender Einsteigerfisch

Im Jahr 1907 erstmals noch als graue Fische eingeführt, glänzt der Platy heute mit vielen faszinierenden und attraktiven Färbungen und Formen. Viel quirlige Lebensfreude zeichnen den Platy (Xiphophorus maculatus) aus. Erfahren Sie mehr!

Der in Mittelamerika heimische, lebendgebärende Zahnkarpfen belohnt gerade Einsteiger ins Hobby Aquaristik aufgrund seiner relativ einfachen Haltungsbedingungen. Auch die schönen Färbungen machen den Platy zu einem beliebten Aquarienfisch.

Haltung & Pflege der Platys

Xiphophorus maculatus ist ein Schwarmfisch, die Weibchen noch mehr als die Männchen. Sie nehmen schnell ihr ganzes Zuhause in Besitz. Das Aquarium mit einem Fassungsvermögen von mindestens 54 Litern sollte größtenteils dicht bepflanzt sein. Das macht das Abenteuer „Platys beobachten“noch attraktiver. Mit einer Wassertemperatur von 18 bis 25 °C, einer Wasserhärte von 10 bis 20° dGH und 7 bis 8 pH fühlen sich die 4 bis 6 cm großen Mittelamerikaner schnell in Ihrem Wohnzimmer oder Büro wohl. Die richtige Gesellschaft für Platys hängt letztendlich von der Aquariengröße ab. In einem Aquarium ab 54 Liter könnten z. B. Bitterlingsbarben, Roter Neon, ein Pärchen Apistogramma (Zwergbuntbarsche) und einige Panzerwelse die Mitbewohner werden.

Wichtig: Auf die Wasserhygiene achten

In einem richtig eingerichteten, gut bepflanzten und nicht überbevölkerten
Aquarium ist die Hygiene im Aquarium recht einfach. Regelmäßiger Wasserwechsel etwa alle 14 Tage ist das erste und beste Mittel, um für das Wohlbefinden der Beckenbewohner zu sorgen. Alle Utensilien, die zur Pflege des Aquariums genutzt werden, dürfen nicht mit Chemikalien gereinigt werden. Heißes Wasser, Essig oder eine Salzlösung wirken ebenfalls desinfizierend. Und zum Schluss sollten Sie immer mit klarem Wasser nachspülen.

Fischfutter & Ernährung: Der Platy-Speiseplan

Platys sind keine Gourmets, sie sind Allesfresser. Auf dem Fischfutter-Speiseplan stehen abwechslungsreiche, gerne kleinere und pflanzenhaltige Happen. Auch Algen frisst der Platy gerne. Zur Abwechselung sollte Sie einige Male in der Woche Lebendfutter oder Frostfutter füttern. Ideal ist es, die Tiere 2–3 Mal täglich in Portionen zu füttern, die innerhalb von einigen Minuten aufgefressen werden können. Dadurch wird verhindert, dass das Wasser durch faulende Futterreste belastet wird.

Zucht & Kinderstube bei Platys

Die lebendgebärenden Platys sind sehr leicht zu vermehren. Die nahende Geburt der Jungfische erkennen Sie wie bei den Guppys an einem Trächtigkeitsfleck, der kurz vor der Geburt auf dem Bauch des Weibchens erscheint. Wer genau hinschaut, kann noch eine interessante Beobachtung machen: Platy-Weibchen wählen wie Guppys lieber solche Männchen als Partner, die sich schon einmal vermehrt haben. Dies wird auch „Nachahmungseffekt“ genannt. Männchen ohne Erfahrung haben es dagegen schwer, sich zu beweisen.


Andere Karpfenfische im Steckbrief:

Guppys

Guppys sind besonders beliebte Aquarienfische. Sie sind attraktiv und recht anspruchslos.

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Rüsselbarben

Rüsselbarben sind gute Algenfresser und zumeist friedliche Aquarienbewohner. Sie eignen sich für mittelgroße Aquarien.

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Zebrabärblinge

Zebrabärblinge sind lebhafte Fische, die im Schwarm leben. Sie eignen sich für Aquarien ab 60 cm Länge.

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